Osttirol ist reich an Kunst- und Kulturschätzen


Die Kelten, die Römer, die Bayuwaren und Görzer, sie alle haben sich hier angesiedelt, und ihre Spuren hinterlassen, unsere Kulturschätze von heute! Einen kleinen Auszug davon stellen wir Ihnen vor. Noch mehr Informationen für alle Kulturinteressierten haben wir vorbereitet.

 

Römerstadt Aguntum


Aguntum, zirka 4 km östlich von Lienz in Osttirol gelegene bedeutende römische Siedlung, die unter Kaiser Claudius (41-54 n.Chr.) zur autonomen Stadt, zum Municipium Claudium Aguntum, erhoben wurde.

http://www.aguntum.info/

 

Pfleggerichtshaus Schloss Anras


Über die Pustertaler Höhenstrasse Landschaft und Kultur genießen. Schloss Anras - ein Kulturjuwel und Beispiel moderner Denkmalpflege.

http://www.schloss-anras.at/

 

Burg Heinfels


Nach der Sage wurde die Burg Heinfels von den Hunnen gegründet. Als „Hunnenvolk“ wird hier einer der Volksstämme, bzw. ein Teil davon bezeichnet, der in der Völkerwanderungszeit das Pustertal heimsuchte.

www.heinfels.at

Punbrugge in Panzendorf


Die Punbrugge, unterhalb der Burg Heinfels gelegen, ist ein hervorragendes Denkmal vergangener Zimmermannsarbeit.

 

Kirche St. Nikolaus


Gilt als besonderes Juwel unter den vielen Sakralbauten der Ostalpen.
Von besonderer Kostbarkeit sind die romanischen Fresken im Oberchor der Kirche. Sie sind in der Mitte des 13. Jahrhunderts entstanden und zeugen von großer Malkunst. Möglicherweise hat ein Maler, der aus dem italienischen Raum gekommen ist, den Oberchor gestaltet. Im Unterchor sind Fresken im sogenannten „Zackenstil" zu sehen, deren Urheber sicher aus der heimischen Umgebung stammte. Mit Hilfe der „Messerschmitt-Stiftung" ist man daran, die Fresken fachgerecht zu konservieren und den Kirchenbau zu sichern.
Sollte die Kirche geschlossen sein, so erhalten Sie zum Besichtigen den Schlüssel in Bauernhaus gleich daneben.

 

Die Almen im Villgratental


Aus der Sicht des Heimatdichters Franz Josef Koflers (gest. 1961) muss die kurze Sommerzeit auf der Alm für die Bauernfamilie einem klingenden Konzert geglichen haben, - trotz der harten Arbeit, die auch dort unerlässlich war.
Entstanden sind die Almen allerdings aus der Not heraus. Die Ur-Höfe, die von den ersten Besiedlern in der Anfangszeit gegründet wurden, mussten bald geteilt werden, da die Be¬völkerung rasch anwuchs. Dies ging auf Kosten ihrer Größe. Die Zersplitterung führte dazu, dass die Bauern mehr oder weniger auf eine extensive Almwirtschaft angewiesen waren. Zusätzliches Heu für die Winterfütterung war unbedingt notwendig, die steilen Bergwiesen in Hochgebirgslage bis zu 2500 Meter Seehöhe boten dieses Heu. Die Mahd allerdings war mit größter Mühe und enormen Aufwand verbunden, zumal das Heu im Winter aus diesen Höhen mit der „Ferggl“ (einem primitiven, dreiteiligen Gestänge) und dann, im flacheren Gelände, mit dem Heuschlitten ins Tal gebracht werden musste. Man zog sprichwörtlich mit Kind und Kegel auf die Alm. 

Auch heute noch sind die Almen in Innervillgraten ein Charakteristikum, gewachsen in der Landschaft und ein Teil ihrer Geschichte. Neben der bekanntesten und am häufigsten von Journalisten beworbenen Oberstaller Alm jauchzt auch in den anderen Almen, wenn oft auch übertönt von den Menschen, noch immer jene Klarinette, die Franz Josef Kofler beschrieben hat: auf der Unterstaller Alm, der Kamelisen Alm, den Prantekammern und der Alfenalm ebenso wie auf der Schmidhof-Alm, der Oberhofer- und der Lipperalm. Wenn Sie auf eine unserer Almen kommen, dann sollten Sie ruhig werden.